Soja

Sojabohnen und Sojasoße
Sojabohnen und Sojasoße

Soja kommt aus Asien und Afrika, diese Pflanze keimt jedes Jahr und die Größe und das Wachstum ist in jeder Region verschieden. Diese Bohne ist eine Hülsenfrucht und hat einen hohen Gehalt an Öl und Eiweiß. In einigen asiatischen Ländern, wie beispielsweise China und Japan, ist diese Pflanze seit Tausenden von Jahren eine wichtige Nährstoff und Eiweißstoffquelle.

Wissenswertes über Soja

Da diese Pflanzen sehr genügsam sind und man sie einfach anbauen kann, mussten die Chinesen selten hungern. Heutzutage wird diese Pflanze in größeren Umfang in Österreich, Frankreich, Indonesien und in Italien angebaut. Studien haben belegt, dass Soja wichtige Ballaststoffe, Faser- und Quellstoffe, viele Vitamine, Mineralstoffe und Pflanzeneiweiß enthalten, die für die Ernährung wichtig sind.

Sojabohnen enthalten keinen Zucker und Laktose und haben einen hohen Eiweißgehalt. Es gibt einige unterschiedliche Arten von dieser Pflanze, wobei die am meisten vorkommende Sorte die Pflanze ist, die gelbe Sojabohnen hervorbringt. Das Klima muss warm und feucht sein, damit die Bohnen in 150 bis 200 Tagen heranwachsen können. Die Blüten sind klein und normalerweise selbstbefruchtend. Wenn man die ausgereiften und getrockneten Bohnen dunkel und kalt lagert, kann man Soja fast unbegrenzt lange lagern. Heutzutage werden Sojaprodukte weltweit zu Speisen verarbeitet.

Soja steckt in einigen Nahrungsmitteln, wie beispielsweise in Schokolade, Sojamehl, Tofu, Margarine, Babynahrung und Sojamilch. In Asien hat Soja eine lange Tradition als Gewürz in Form von Tamari, Sojasauce, Miso, und als Spezialität, wie Tempeh und Tofu. In einigen Ländern werden heute gentechnische veränderte Bohnen angebaut. Soja zählt heutzutage auf der ganzen Welt als wichtige Nutzpflanze der Menschheit. Aus den Bohnen kann man Sojaöl herstellen und es als Kraftstoff benutzen. Wenn bei der Herstellung Lecithin übrig bleibt, kann man es als Emulgator in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie verwenden.